In Anwesenheit unseres 2. Vizepräsidenten Prof. Dr. Dieter Mayer und Clubsekretär Benjamin Folkmann fand am 15. September die gut besuchte Abteilungsversammlung der Schiedsrichterabteilung statt.

Abteilungsvorstand Gert Mauersberger führte zügig durch die Tagesordnung und konnte eine beeindruckende Bilanz der Arbeit seines Führungsteams in der Abteilung präsentieren.  

Bei Amtsübernahme im März 2013 verzeichnete die Abteilung bei damals 113 Mitgliedern einen Schiedsrichter in der Bezirksliga und vier in der Kreisliga. Heute sind wir bei 108 Abteilungsmitgliedern sowohl in der Spitze als auch in der Breite deutlich besser aufgestellt. Mit Philipp Eisenmann als Assistent in der B-Junioren Bundesliga haben wir erstmals seit den Zeiten unseres legendären Franz Xaver Wengenmayer wieder einen Kameraden auf der DFB-Liste. Als Hauptschiedsrichter auf dem Platz hat sich Pantelis Gitopoulos inzwischen in der Bayernliga etabliert, genauso wie Philipp Eisenmann und Ivanka Vukusic in der Landesliga. Frank Neff, Tobias Hauck und Silas Kempf (mit gerade erst 17 Jahren) zählen als Gespannführer in der Bezirksliga ebenfalls zum Kreis unserer Spitzenschiedsrichter. Darunter haben wir mit 14 Schiedsrichtern in der Kreisliga einen starken Unterbau geschaffen.

So bedankte sich Herr Prof. Dr. Mayer im Namen des Präsidiums für die geleistete Arbeit und wünschte Gert Mauersberger für die nächsten drei Jahre weiterhin guten Erfolg, denn bei der im Rahmen der Versammlung durchgeführten turnusmäßigen Wahl des Abteilungsvorstands wurde Mauersberger ohne Gegenstimme für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

Gern gab Mauersberger diesen Dank an sein Führungsteam weiter, ohne das diese Entwicklung nicht möglich gewesen wäre. Rudi Maurer, Wolf Drees, Helmut Grohmann, Pantelis Gitopoulos, Ulrich Goldmann, Ferdinand Friedrich und Gerd Hankel waren in den letzten drei Jahren nicht nur unermüdlich bei Wind und Wetter zum Coaching und zur Förderung unserer Jungschiedsrichter auf den Plätzen der Region unterwegs, sondern unterstützten den Abteilungsvorstand auch in vielen administrativen Aufgaben. 

Gleichzeitig gingen Dank und Anerkennung an die aktiven Schiedsrichter. Neben den namentlich genannten Spitzenschiedsrichtern haben unsere Kameraden in den Ligen von der Jugend bis in die Kreisliga in der vergangenen Saison weit über 2.200 Spiele geleitet und damit einen wichtigen Beitrag zum Breitensport in der Region München geleistet. Zusätzlich standen unsere Schiedsrichter auch immer wieder gern für die Freundschaftsspiele unseres Junior-Teams oder unserer Senioren zur Verfügung.

Sehr gut entwickelt hat sich auch unsere Gruppe der Beobachter. Sie sind ein wichtiger Teil des Schiedsrichterwesens, denn über Paten- und Coaching-Einsätze werden zunächst die Jungschiedsrichter gefördert, während die offiziellen Beobachtungen dann Grundlage für Auf- und Abstieg der Schiedsrichter in ihren jeweiligen Leistungsklassen sind. Auch in diesem Bereich sind unsere Kameraden mit weit über 200 Einsätzen ein Stützpfeiler der gesamten Münchner Beobachtergruppe. Hier sind wir mit Ferdinand Friedrich als Beobachter in der Junioren Bundesliga ebenfalls auf der DFB-Liste vertreten, andere Beobachter sind neben den unteren Ligen auch auf  Bezirks- und Verbandsebene aktiv.

Sicher wird die Entwicklung in den nächsten drei Jahren nicht im gleichen Tempo weitergehen. Zunächst gilt es, den erreichten Stand zu halten und dann die talentierten jungen Schiedsrichter langsam an höhere Aufgaben heranzuführen, um die Spitze weiter zu stärken. Ziel für die nächsten drei Jahre wird sein, einen oder zwei Schiedsrichter aus diesem Kreis auf der DFB-Liste zu etablieren.